Wärmepumpen

Wärmepumpen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Verschärfte Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) sowie die weiterhin unaufhaltsam steigenden Energiepreise von Erdöl und Gas, sorgen für eine Renaissance der Wärmepumpe.

DAS FUNKTIONSPRINZIP

Wärmepumpen arbeiten nach dem Prinzip eines Kühlschranks, mit gleicher Technik nur mit umgekehrten Nutzen. Die Wärmepumpe entzieht unserer Umwelt aus der Luft oder der Erde Wärme. Diese gewonnene Wärme wird in der Wärmepumpe aufbereitet und über einen Wärmetauscher an das Heizungssystem weitergegeben.

Der größte Teil der Heizenergie, der durch eine Wärmepumpe zur Verfügung steht, wird somit der Umwelt entzogen. Nur ein Bruchteil muss als Arbeitsenergie in Form von elektrischer Antriebsleistung am Verdichter zugeführt werden. Wärmepumpen bieten damit eine ideale Voraussetzung für energiesparendes und umweltschonendes Heizen.

Für eine komfortable Brauchwasserbereitung sorgt ein Warmwasserspeicher, der ebenfalls von der Wärmepumpe versorgt wird.

GELD SPAREN - UMWELT SCHONEN

Durch die effiziente Ausnutzung von gespeicherter Sonnenenergie schonen Wärmepumpen die Umwelt und den Geldbeutel, durch Einsparung an CO2-Emissionen und Schonung der fossilen Brennstoffe.

Jährliche Betriebskostenersparnis gegenüber vergleichbaren Heizsystemen Öl/Gas
Bis zu 40 % bei Luft-Wasser-Wärmepumpen
Bis zu 60 % bei Sole-Wärmepumpen

ZUKUNFTSWEISEND

Wärmepumpen sind eine Investition in die Zukunft, denn mit der erprobten Technologie bekommen Sie Energie frei Haus, ganz gleich welche Kapriolen die Öl- und Gaspreise schlagen.

DIE VORTEILE AUF EINEN BLICK

  • Minimierte Heizkosten - durch kostenlose Nutzung von gespeicherter Umwelt-Energie
  • Unabhängigkeit - durch nicht an fossile Brennstoffe gebundene Technologie
  • Problemloser Betrieb - durch bewährte und zuverlässige Technik
  • Einsparung - durch den Entfall des Gasanschlusses sparen Sie bis zu 2000,- €
  • Verringerte Betriebskosten - keine Überprüfung durch den Schornsteinfeger notwendig
  • Raumgewinn - kein Brennstofflagerraum erforderlich
  • Umweltschonend - durch Verringerung des CO2-Ausstoßes

Vorteile:

  • Niedrige Investitionskosten
  • Gutes Preis- Leistungsverhältnis
  • Keine Unwägbarkeiten in der Wärmequellenverfügbarkeit
  • Kein Genehmigungsverfahren

Luft-Wasser-Wärmepumpen

Diese Anlagen nutzen die in der Außenluft enthaltenen Energie. Dazu wird Luft durch einen Ventilator angesaugt, über den Verdampfer der Wärmepumpe geleitet und abgekühlt. An das Kältemittel der Wärmepumpe wird Energie abgegeben. Diese wird durch den Wärmepumpenkreislauf auf ein höheres Temperaturniveau gebracht und an den Heizwasserkreislauf übertragen.

Luft als Wärmequelle hat den großen Vorteil, dass sie überall vorhanden ist und mit geringem Aufwand als Wärmequelle erschlossen werden kann.

Es ist kein Genehmigungsverfahren notwendig. Die Aufstellung erfordert Luftkanäle für die Zu- und Abfuhr der Außenluft.

Da mit sinkenden Außentemperaturen die Heizleistung der Luft-Wasser-Wärmepumpe abnimmt, ist für die wenigen sehr kalten Tage ein Elektroheizstab integriert, der das Heizsystem unterstützt.

Insgesamt deckt die Wärmepumpe ca. 95 - 98 % des gesamten jährlichen Energiebedarfes.

Sole-Wärmepumpen

Diese Anlagen nutzen die in den oberen Erdschichten gespeicherte Energie. Durch die Speicherfunktion des Erdbodens schwankt die Temperatur wesentlich weniger als die der Lufttemperatur. Auch im Winter sinkt die Temperatur des Erdbodens, ab etwa 1,5 m Tiefe in der Regel nicht unter 0°C. Bereits ab einer Tiefe von ca. 15 Metern ist die Temperatur im Erdreich das ganze Jahr konstant. Sole- Wärmepumpen, die das Erdreich als Wärmequelle nutzen, arbeiten daher mit guten Leistungszahlen.

Zusätzlich zu den wirtschaftlichen Vorteilen zählen Erdwärmesysteme ebenfalls zu den regenerativen Energien.

Dem Erdboden wird mit Hilfe von vertikal eingebrachten Erdwärmesonden thermische Energie entzogen. Durch diese Erdsonden wird eine wärmeübertragende Flüssigkeit gepumpt, welche dabei Energie aus dem Erdreich aufnimmt. In der Wärmepumpe erfolgt die Umwandlung in nutzbare Energie für das Heizsystem.

Erdsonden werden bis zu einer Tiefe von 100 Metern in das Erdreich eingebracht.

Die Errichtung von Erdsonden ist genehmigungspflichtig. Auskünfte, ob eine Bohrung erfolgen kann, erteilt das zuständige Wasserwirtschaftsamt.

Energiebilanz einer Erdwärmepumpe:
75 % Umweltwärme + 25 % Antriebsenergie = 100 % Heizwärme

Vorteile:

  • Nutzung der nahezu unbeschränkt zur Verfügung stehenden Erdwärme
  • Sehr gute Leistungszahlen und niedrigste Betriebskosten
  • Größtmöglicher Schutz vor steigenden Energiekosten
  • Wertstabile Investition