• Heinz von Heiden klassisches Einfamilienhaus mit Flachdachterassengiebel
  • Heinz von Heiden großer Wohn- und Essbereich

Klassisches Einfamilienhaus Alto 742

Von einem eigenen Haus träumten Rebekka und Jens schon länger. Nun nutzten sie das günstige Baugeld und machten Nägel mit Köpfen. Ihr Erfolgsrezept: Ein schlüsselfertiges Haus und viele Prisen eigene Wünsche. Heraus kam ein ganz persönliches
Familiennest. Mit der Grundstückssuche ging es los. Wegen der Baulandknappheit galt es wachsam zusein. Das Paar wollte schließlich auch nicht irgendwo wohnen, der Kreis Kleve in NRW sollte es sein. Bei jeder Bauplatzbesichtigung fragten sie sich: Werden wir uns hier in ein paar Jahren auch noch wohl fühlen?

Kleine Zitterpartie
Nachdem die eigentlichen Grundstücksinteressenten abgesprungen waren, ergab sich die Möglichkeit, ein vielversprechendes Grundstück zu reservieren. Als die Bauherrin davon erfuhr, packte sie die Gelegenheit beim Schopfe und sicherte sich das Grundstück. Manchmal muss man dann doch fix sein. Ihr Mann war darüber sehr glücklich.

Der Haustyp
Fertighaus oder Massivhaus? Die Baufamilie musste nicht lange überlegen. Ihr Herz schlug fürs Mauerwerk. Stein auf Stein, so soll es sein! An der massiven Bauweise schätzen Rebekka und Jens die Robustheit, das gesunde Raumklima sowie den höheren Werterhalt im Falle eines Wiederverkaufs. „Wie groß soll unser Haus sein?“, fragten sie sich und beschlossen: anderthalb Geschosse. Im Erdgeschoss wünschte sich das Paar ein Gästezimmer bzw. Büro sowie einen großen, offenen Wohn-Koch-Ess-Bereich. Im Dachgeschoss sollte genügend Platz für die beiden sowie die kleine Tochter Flora vorhanden sein. Das klassische Einfamilienhaus „Alto 741“ von Heinz von Heiden war mit entsprechenden Anpassungen geradezu ideal für die Bedürfnisse der Familie, daher wählte sie diesen Haustyp. Nach sieben Monaten Bauzeit war das neue Zuhause schon bezugsfertig.

Architektonische Raffinesse
Mit seinen Abmessungen von 12,32 m² x 9,45 m² hat das Einfamilienhaus einen klassisch rechteckigen Grundriss, das damit harmonierende Satteldach mit einer Neigung von 45 Grad sorgt für gemütliche Räume im Dachgeschoss. Als architektonisches Highlight zählt ohne Zweifel der Zwerchgiebel mit Flachdachgaube. Er peppt die klassische Architektur auf. Die Idee zur Flachdachgaube hatte Bauherrin Rebekka. Ihrem Faible für Gestaltung verdankt das Familiennest viel seiner Individualität. Die verblendete Fassade gibt dem Haus seine auffällige Optik. Die Wahl der Klinker hat mit Abstand die meiste Zeit in Anspruch genommen. Gut Ding will Weile haben – so sagt man und das trifft für das Ehepaar in puncto Fassade genau zu. Im Rückblick sagen beide erleichtert: „Es hat sich gelohnt, so viel Zeit in die Auswahl der Fassade zu stecken. All die Vergleiche, die vielen Fahrten durch Neubaugebiete…“ Bauherrin Rebekka wollte unbedingt ein Naturprodukt und hat sich von ihrem Wunsch, einen Verblendstein zu verwenden, nicht abbringen lassen. Für den besonderen Fassadeneffekt fiel die Entscheidung auf Klinker im Farbton „Moorbrand torfbunt“. Der Mix aus Klinkerverschalung und dunklen Dachziegeln ist das gelungene Resultat. Die Baufamilie hat sich mit 13 m² für ein besonders geräumiges Badezimmer entschieden. „Lieber eine Badewanne oder eine Dusche? Auf die Frage des Architekten antworteten mein Mann und ich einstimmig: Wir möchten beide Optionen
haben“, erzählt Rebecca. Dass die Dusche bodengleich wird, stand für die beiden von vornherein fest. Im gesamten Haus sind Fliesen verlegt. Bis aufs Bad wählte das Paar diese in länglichem Format und in Holzoptik. Die Fußbodenheizung schafft überall wohlige Wärme. Den fehlenden Keller ersetzt der Hausanschlussraum (HAR). Hier sind Haus- und Servertechnik sowie sämtliche Anschlüsse und die Heiztechnik für die Fernwärme untergebracht.


Betontreppe setzt Akzent
Ein Hoch auf das Betondesign! Die Innentreppe ist als Betontreppe ausgeführt und der Stufenbelag ist aus geschliffenem Beton hergestellt worden, was sich gut macht. Zunächst sollte noch eine Fliese die Betontreppe zieren, man kann nur von Glück sprechen, dass sich die Bauherren letztlich dagegen entschieden haben. Denn Beton sieht immer gut aus und punktet zudem mit zwei pragmatischen Kriterien: Er nutzt sich nicht ab und ist auch noch pflegeleicht. „Wenn ich die Haustür aufschließe und unsere geräumige Diele betrete, zieht mich der raue Charme unserer Betontreppe jedes Mal aufs Neue in Bann. Ich finde das Zusammenspiel von Beton und Holzoptik vor den weißen Wänden einfach fantastisch“, freut sich der Hausherr.


Die Gartenplanung
Terrasse und Garten nutzt die Familie ausgiebig. Alle Vorbereitungen für die beiden Hochbeete sind getroffen. Gemüse soll hier gedeihen, ohne von den Schnecken angeknabbert zu werden. Doch wie es nun mal so ist, wenn beide berufstätig sind, bleibt schon mal was auf der Strecke. Diese Saison nehmen sie die Hochbeete in Angriff. Schon bald werden die drei ihr eigenes Gemüse ernten.

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