HAUSBAU KOSTEN – BAUNEBENKOSTEN NICHT VERGESSEN

Bevor die Bauphase beginnt und die eigenen 4 Wände endlich Wirklichkeit werden, müssen die Hausbau-Kosten ermittelt werden. Bei der Frage, welches Haus ins Budget passt, sollten auch die Baunebenkosten eingeplant werden. Damit der Traum vom Eigenheim nicht im letzten Moment platzt, sollten die Baukosten möglichst genau kalkuliert werden. Wir erklären Ihnen, mit welchen zusätzlichen Kosten Sie neben den eigentlichen Baukosten rechnen müssen und worauf Sie bei der Bauleistungsbeschreibung achten sollten.

BAUNEBENKOSTEN – DAS MÜSSEN SIE MIT EINRECHNEN

HAUSBAU KOSTENAUFSTELLUNG INKLUSIVE BAUNEBENKOSTEN

Wie detailliert muss die Kostenaufstellung sein?

Das eigene Haus ist für die meisten Menschen die größte Anschaffung ihres Lebens. Daher sollten Sie als Häuslebauer auf eine möglichst detaillierte Kostenaufstellung bestehen. Denn nur so gehen Sie auf Nummer sicher, dass die vereinbarten Leistungen auch wirklich dem entsprechen, was Sie sich vorstellen. Als Bauherr sehen Sie sieht so auf einen Blick, was Sie bekommen. In der Bau- und Leistungsbeschreibung sollten alle Gewerke detailliert aufgeführt sein – auch Mehr- und Minderleistungen. In unserer Checkliste zu den Hausbau-Kosten weiter unten sehen Sie, welche Gewerke das alles sind.

Mit welchen Baunebenkosten muss ich rechnen?

Wer sich noch nicht eingehender mit dem Hausbau beschäftigt hat, denkt bei den Kosten zunächst nur an die reinen Baukosten und den Grundstückskauf. Doch neben diesen beiden großen Positionen müssen auch die Baunebenkosten in die Kalkulation und die Hausbau Kostenaufstellung einbezogen werden.

Was genau zählt zu den Baunebenkosten und wie hoch sind sie?

  • Honorar für den Notar (evtl. auch Makler)
  • Kosten für Grundsteuer und Grunderwerbsteuer
  • Grundstücksvermessung
  • Kosten für Bauantrag oder Baugenehmigung
  • Gründungskosten (Bodengutachten, spezielles Fundament, etc.)
  • Erschließungskosten (Energie- und Wasserversorgung, Kanalisation, Telefon)
  • Baustrom/Bauwasser
  • Bauherrenversicherungen

Die Baunebenkosten sind so individuell wie das geplante Haus. Daher lässt sich keine genaue Höhe der anfallenden Kosten angeben. Bauherren können aber mit etwa 10 bis 20 Prozent der Bausumme rechnen, um einen ungefähren Wert für ihre Planung zu haben.

SPAREN BEIM HAUSBAU

Beim Hausbau Geld sparen – das möchten wohl die meisten Bauherren. Doch das ist leider gar nicht so einfach, wie gedacht. Schließlich baut man meist nur einmal im Leben, daher sollte das eigene Haus möglichst perfekt werden. Dazu kommt, dass sich viele Dinge später nur mit viel Aufwand nachrüsten lassen. Damit das Haus nicht teurer wird, als es das eigene Budget zulässt, müssen eventuell Kompromisse gemacht werden.

Hier einige Tipps für Sparmaßnahmen beim Hausbau:

  • Günstiger Kredit
  • Kleineres Grundstück
  • Weniger Wohnfläche
  • Schlichtere Architektur
  • Auf den Keller verzichten
  • Dachflächenfenster statt Gaube
  • Einfachere Ausstattung
  • Förderprogramme nutzen
  • Rollläden nur an notwendigen Fenstern
  • Offener Wohnraum, weniger Wände
  • Flügeltüren statt Schiebetüren zur Terrasse hin
  • kein Balkon

Der Teufel liegt hier häufig im Detail und ist vor allem Abwägungssache. Wenn Sie Ihr Haus planen und ausstatten, müssen Sie einige Entscheidungen treffen. Hier lohnt es sich immer nach der günstigsten Variante zu fragen. Weiße Fenster sind üblicherweise günstiger als farbige. Oder ein Dachfenster wird teurer, sobald die Position oder Größe einen Sparrenwechsel im Dach notwendig macht. Offener Wohnraum und damit weniger Innentüren und Wände sind günstiger, solange dadurch nicht kompliziertere Anforderungen an die Statik notwendig werden. Große Fenster sind teuer, aber wenn kleine Fenster bedeuten, dass Sie häufiger das Licht anschalten, können sich die Kosten wieder ausgleichen. In jedem Fall gilt: Ein schlichter Bau, also ein klassisches Einfamilienhaus ohne viele Sonderwünsche ist am günstigsten. Andere raten zum Bungalow bauen, weil hierbei ein Treppenhaus und gegebenenfalls ein Badezimmer eingespart werden können. Diese Rechnung geht jedoch nur auf, wenn das Grundstück, wegen der notwendigen höheren Grundfläche, verhältnismäßig günstig ausfällt. Informieren Sie sich bei Ihrem Baupartner Heinz von Heiden nach den günstigsten Modellen für Ihre Ansprüche. Für kleinere Geldbeutel bietet Heinz von Heiden die Stadt- & Landbaureihe an.

Eine außerdem oft unterschätzte Finanzspritze bieten Förderprogramme, die einzelne Bundesländer oder Kommunen auflegen. Zusätzlich werden bestimmte Baumaßnahmen, wie etwa barrierefreies und energieeffizientes Bauen, vom Bund gefördert. Wichtig ist hierbei, dass Fördermittel vor Baubeginn beantragt werden müssen.

Wie viel kann ich beim Hausbau selber tun?

Eine weitere Möglichkeit, um beim Hausbau ordentlich Geld zu sparen, ohne Kompromisse machen zu müssen, besteht in der sogenannten „Muskelhypothek“. Diese umgangssprachliche Bezeichnung für die Eigenleistungen des Bauherrn bietet viel Potenzial zum Sparen. Ein Haus bauen erfordert aber Kenntnisse und Zeit. Je nach Umfang der in Eigenregie ausgeführten Leistungen sollte der Bauherr über gewisse Fachkenntnisse verfügen oder diese einholen und sich außerdem über den Zeitaufwand, der dafür benötigt wird, im Klaren sein.

Typische Arbeiten für Eigenleistungen sind beispielsweise:

  • Erdarbeiten und Baumfällungen
  • Trockenbauarbeiten
  • Maler- und Tapezierarbeiten
  • Bodenbeläge
  • Fliesenarbeiten
  • Garten und Außenanlagen selbst anlegen

Doch auch weniger versierte Bauherren können einige Arbeiten selbst in die Hand nehmen, um Geld zu sparen. So kann etwa der Umzug ins Eigenheim im Familien- oder Bekanntenkreis erledigt werden, um sich die Kosten für eine Umzugsfirma zu sparen. Auch Malerarbeiten und Bodenbeläge können von handwerklich begabten Bauherren realisiert werden.

Eine andere Möglichkeit, zunächst Kosten zu reduzieren, besteht darin, bestimmte Arbeiten erst später ausführen zu lassen. Beispielsweise kann der geplante Dach- oder Kellerausbau verschoben werden. Auch Außenanlagen, Garagen oder Carports lassen sich problemlos später fertigstellen. So lässt sich der Kostendruck während der Bauphase reduzieren, ohne Kompromisse einzugehen.

FINANZIERUNG UND KOSTEN

Wie viel Eigenkapital brauche ich für ein Haus?

Die alte Weisheit „Viel hilft viel“ trifft zumindest für das Eigenkapital bei der Finanzierung des Eigenheims zu. Sie sollten sich daher frühzeitig mit dem Thema befassen und sich einen genauen Überblick über Ihre finanzielle Situation verschaffen. Denn je mehr Eigenkapital zur Verfügung steht, desto geringer fällt der Kredit aus, um das Traumhaus zu finanzieren. Außerdem gewähren Banken bessere Konditionen, da das Risiko geringer ist. Doch wer bei Eigenkapital lediglich an Bargeld denkt, vergisst viele Möglichkeiten.

Diese Werte zählen zum Eigenkapital:

  • Barvermögen
  • Ersparnisse auf Konten
  • Aktien, Investment-Fonds und Wertpapiere
  • Bausparguthaben
  • Lebensversicherungen
  • Immobilien
  • Bezahlte Baugrundstücke

Grundsätzlich ist unter bestimmten Voraussetzungen auch eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital möglich, doch bietet sich diese Form nur in Ausnahmefällen an. Das hohe Risiko für die Bank schlägt sich nicht nur im schlechteren Zinssatz nieder, der Bauherr muss auch über ein sicheres Einkommen verfügen, um die deutlich teurere Finanzierung stemmen zu können.

Worauf sollte ich bei der Budgetplanung achten?

Für künftige Bauherren ist es wichtig, beim Budget realistisch zu bleiben. Denn auch wenn die Zinsen momentan äußerst niedrig sind, kann sich das im Laufe der kommenden Jahre ändern. Wer sich bei der Finanzierung nicht für ein Volltilgerdarlehen entscheidet, weiß heute noch nicht, wie hoch die monatliche Rate nach Ablauf der Zinsbindung in 10 oder 15 Jahren sein wird. Sollten die Zinsen bis dahin stärker steigen, kann die monatliche Belastung trotz des geringeren Darlehens stark zunehmen. Denn wer mit nur 1 Prozent tilgt, hat nach 10 Jahren noch rund 87 Prozent Restschuld!

Bei der Berechnung des Eigenkapitals sollten Sie sich ein kleines finanzielles Polster lassen und nicht die komplette Summe in die Finanzierung stecken. So haben Sie im Ernstfall noch ein paar Rücklagen, beispielsweise bei einer Nachzahlung oder einer Autoreparatur.

  • Wie hoch sind die Baunebenkosten und was zählt dazu?
  • Wo kann man beim Hausbau sparen?
  • Wie viel kann ich beim Hausbau selber tun?
  • Wie viel Eigenkapital brauche ich für ein Haus?

HAUSBAU-KOSTEN-PLANUNG UND BAULEISTUNGSBESCHREIBUNG BEI HEINZ VON HEIDEN

Die Nebenkosten sind immer sehr individuell. Daher sollte ihnen im Rahmen der Budget- und Hausplanung viel Aufmerksamkeit geschenkt werden. Bezüglich der Grunderwerbssteuer sollte sich der Bauherr von einem Steuerfachmann beraten lassen und diese in seinem Budget einplanen. Bestimmte Kostenpositionen, wie die Hausanschlüsse, lassen sich recht einfach über die zuständigen Versorger erfragen. Aufwendungen für die Gründung werden durch das Grundstück vorgegeben und auch die Gestaltung der Außenanlagen ist höchst individuell. Hier empfehlen wir im Vorfeld Angebote einzuholen, um hinterher keine bösen Überraschungen zu erleben. Je genauer einzelne Kostenpositionen (z.B. auch Grundbucheintrag, Genehmigungsgebühren, Finanzierungskosten, etc.) erfasst und im Budget berücksichtigt werden, desto mehr Sicherheit haben Sie. Jeder Bauherr sollte ein zusätzliches Budget für unvorhergesehene Dinge oder als Reserve einplanen. Häufig bieten die Banken auch von sich aus entsprechende Möglichkeiten an.

Informieren Sie sich über alle Vorteile, die Sie beim Hausbau mit Heinz von Heiden erwarten.

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